Veterinäramt

Akutelles zur Geflügelpest

Das Risiko eines Eintrags von Geflügelpest in Nutzgeflügelbestände steigt in der kalten Jahreszeit deutlich an. Zu diesem Schluss ist das in Deutschland für die Tierseuchenbekämpfung zuständige Friedrich-Loeffler-Institut in seiner aktuellen Risikobewertung erneut gekommen:
https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/aviaere-influenza-ai-geflügelpest/

Aktuell wurde in Bayern schon bei mehreren Wildvögeln Geflügelpest mit der Variante H5N1 amtlich bestätigt. Der Landkreis Ostallgäu hat aufgrund seiner Vielzahl von Gewässern eine besondere Bedeutung für Zugvögel, durch die das Virus der Geflügelpest über weite Strecken hinweg transportiert wird. Ausgehend von wildlebenden Vögeln ist eine Weiterverbreitung der Virus in Haus- und Nutzgeflügelbestände möglich. Deshalb sollten alle Geflügelhalter vermehrte Vorsicht walten lassen und erforderliche Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz der gehaltenen Vögel einhalten.

Zusätzlich stehen alle Geflügelhalter im Landkreis Ostallgäu in der Pflicht, dem Veterinäramt (Tel. 08342/911-214 oder Email an
veterinaeramt@lra-oal.bayern.de) unter Angabe von Namen, Anschrift, Anzahl und Standort der gehaltenen Tiere ihre Tierhaltung anzuzeigen. Halter (auch Hobbyhaltung mit geringer Tierzahl), die das noch nicht umgesetzt haben, werden gebeten Kontakt mit dem Veterinäramt aufzunehmen.

Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine besonders schwer verlaufende Form der Aviären Influenza, an der insbesondere Hühnervögel und Puten, aber auch Wassergeflügel wie Enten und Gänse erkranken können. Singvögel und Tauben sind hingegen nur sehr selten betroffen. Bürgerinnen und Bürger sollten tote Wildvögel nicht selbstständig einsammeln, sondern dem zuständigen Veterinäramt melden, damit die Tiere sicher geborgen und untersucht werden können. Besonders wenn mehrere Vögel an einem Fundort verendet sind, wird dringend um eine enstprechende Information des Veterinäramtes gebeten.




Aktuelles zur Afrikanischen Schweinepest 

 
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) und die Klassische Schweinepest (KSP) sind hoch ansteckende Viruserkrankungen mit seuchenhaftem Verlauf. Die Seuchen befallen ausschließlich Wild- und Hausschweine; für den Menschen sind sie ungefährlich. Es handelt sich um gelistete Tierseuchen der Kategorie A (früher anzeigepflichtige Tierseuchen). ​​

Ein Ausbruch hat enorme wirtschaftliche Schäden zur Folge. Auch kann er mit erheblichem Leid der betroffenen Tiere verbunden sein.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich bereits seit Jahren im östlichen Europa aus und hat im September 2020 nun auch die Bundesrepublik Deutschland erreicht. Das Seuchengeschehen in Brandenburg und Sachsen ist damit alarmierend näher an Bayern herangerückt (ca. 250 km). Eine Einschleppung nach Bayern oder ins Ostallgäu ist jederzeit möglich.

Insbesondere die Schweine haltenden Betriebe und die Jägerschaft müssen deshalb verstärkt über die möglichen Gefahren der Viruskrankheit informiert sein. Eine Einschleppung muss so gut es geht verhindert werden und ein Auftreten frühzeitig erkannt werden. Die Mitarbeit der Schweinehalter und der Jäger sind hier entscheidend für ein funktionierendes Frühwarnsystem. 

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Ausführliche Informationen zur Afrikanischen Schweinepest erhalten sie im Internet unter folgenden Links:



Informationen vom Friedrich-Loeffler-Institut inklusive aktueller Ausbreitungskarten:

Afrikanische Schweinepest: Friedrich-Loeffler-Institut (fli.de)
 


FAQs zur ASP vom Friedrich-Loeffler-Institut:

Informationen des FLI: FAQ Afrikanische Schweinepest, Stand 03.12.2020 (openagrar.de)




Informationen zur ASP vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft:

BMEL - Tierseuchen - Afrikanische Schweinepest (ASP): Informationen zu Fällen in Deutschland bei Wildschweinen
 



Hinweise für Landwirte zum Schutz vor Tierseuchen vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft:

BMEL - Publikationen - Schutz vor Tierseuchen – was Landwirte tun können



Informationen zur ASP vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit:

Tiergesundheit: Afrikanische Schweinepest (ASP) (African swine fever) (bayern.de)

Informationen zur ASP-Früherkennung bei Schwarzwild:

Empfehlungen: ASP-Früherkennung - Was ist zu tun, wenn verendetes Schwarzwild gefunden wird? (openagrar.de)



Hinweise zur Gewinnung von Blutproben bei erlegtem Schwarzwild:

Hinweise zur Gewinnung von Blutproben bei erlegtem Schwarzwild - Schweinepest - und AK-Monitoring (bayern.de)





Hinweise zur Probenentnahme bei verendetem und auffällig erlegtem Schwarzwild:

Hinweise zur Probenentnahme bei verendetem und auffällig erlegtem Schwarzwild - Schweinepest-Monitoring (bayern.de)
 



Untersuchungsantrag Wildschwein-Monitoring vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit:

Untersuchungsantrag Wildschweinmonitoring (bayern.de)

 

Für Sie zuständig

AnsprechpartnerTelefonTelefaxZi-Nr.
Dr. Herr Knitz
Sachgebietsleiter
08342 911-211-559D 059
Veterinäramt
Fachkundige Stelle
08342/911-213 od. 214

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Schwabenstraße 11
87616 Marktoberdorf
Telefon: 08342/911-214
Fax: 08342/911-559

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Di.      7.30 - 16.00
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Der Bürgerservice:
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Mi.       7:30 - 12:30
Do.      7.30 - 19:00
Fr.       7.30 - 12.30

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