Veterinäramt

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Aktuelles zur Bienenkrankheit „Amerikanische Faulbrut" im Ostallgäu

​​​​​​​​​​​In mehreren Bienenvölker im Gemeindegebiet Sulzschneid, sowie Gemeindegebiet Irsee ist die Amerikanische Faulbrut der Bienen festgestellt worden.

Die Krankheit kann in Bienenvölkern erhebliche Schäden verursachen. Das Veterinäramt des Landratsamtes Ostallgäu hat Maßnahmen gegen die Ausbreitung eingeleitet.

Rund um den Standort des betroffenen Bestandes wurde ein Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet. Imkerinnen und Imker, die die Haltung ihrer Bienenvölker im Landkreis Ostallgäu bisher noch nicht beim Landratsamt gemeldet haben, werden dringend aufgefordert, dies unverzüglich nachzuholen.

Die Bienenseuche ist für den Menschen ungefährlich. Auch der Honig und andere Bienenerzeugnisse können bedenkenlos verzehrt werden. Der Erreger - ein Bakterium - wird über den Futtersaft und die Waben verbreitet. Er befällt ausschließlich die Brut der Bienen und führt zu Verlusten und Einbußen in den Bienenvölkern. Weggeworfene, nicht vollständig gereinigte Honiggläser, die für Bienen zugänglich sind, können die Sproen von einem Volk zum nächsten weitertragen.

Für Fragen steht das Veterinärtamt des Landratsamtes Ostallgäu unter der Telefonnummer 08342 911-213 oder per E-Mail unter
veterinaeramt@lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

Wir weisen daraufhin, dass im Landkreis die Amerikanische Faulbrut augebrochen ist. Für einen Umkreis von 10 km ist für Imker zu beachten, das vor einen Verbringen der Bienenvölker in andere Gemeinden oder Landkreise außerhalb der 10 km Zone eine Untersuchung des Volkes mittels Futterkranzprobe vor dem Verbringen erforderlich ist.


Hier geht es zur Allgemeinverfügung sowie zu den Sperrkarten.

 

 

Landkreis Ostallgäu: Allgemeinverfügungen (landkreis-ostallgaeu.de)

 

 

 

Allgemeines zur Geflügelpest

 

 
Alle Geflügelhalter im Landkreis Ostallgäu stehen in der Pflicht, dem Veterinäramt (Tel. 08342/911-214 oder Email an
veterinaeramt@lra-oal.bayern.de) unter Angabe von Namen, Anschrift, Anzahl und Standort der gehaltenen Tiere ihre Tierhaltung anzuzeigen. Halter (auch Hobbyhaltung mit geringer Tierzahl), die das noch nicht umgesetzt haben, werden gebeten Kontakt mit dem Veterinäramt aufzunehmen.

Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine besonders schwer verlaufende Form der Aviären Influenza, an der insbesondere Hühnervögel und Puten, aber auch Wassergeflügel wie Enten und Gänse erkranken können. Singvögel und Tauben sind hingegen nur sehr selten betroffen. Bürgerinnen und Bürger sollten tote Wildvögel nicht selbstständig einsammeln, sondern dem zuständigen Veterinäramt melden, damit die Tiere sicher geborgen und untersucht werden können. Besonders wenn mehrere Vögel an einem Fundort verendet sind, wird dringend um eine enstprechende Information des Veterinäramtes gebeten.




Aktuelles zur Afrikanischen Schweinepest 

 
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) und die Klassische Schweinepest (KSP) sind hoch ansteckende Viruserkrankungen mit seuchenhaftem Verlauf. Die Seuchen befallen ausschließlich Wild- und Hausschweine; für den Menschen sind sie ungefährlich. Es handelt sich um gelistete Tierseuchen der Kategorie A (früher anzeigepflichtige Tierseuchen). ​​

Ein Ausbruch hat enorme wirtschaftliche Schäden zur Folge. Auch kann er mit erheblichem Leid der betroffenen Tiere verbunden sein.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich bereits seit Jahren im östlichen Europa aus und hat im September 2020 nun auch die Bundesrepublik Deutschland erreicht. Das Seuchengeschehen in Brandenburg und Sachsen ist damit alarmierend näher an Bayern herangerückt (ca. 250 km). Eine Einschleppung nach Bayern oder ins Ostallgäu ist jederzeit möglich.

Insbesondere die Schweine haltenden Betriebe und die Jägerschaft müssen deshalb verstärkt über die möglichen Gefahren der Viruskrankheit informiert sein. Eine Einschleppung muss so gut es geht verhindert werden und ein Auftreten frühzeitig erkannt werden. Die Mitarbeit der Schweinehalter und der Jäger sind hier entscheidend für ein funktionierendes Frühwarnsystem. 

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Ausführliche Informationen zur Afrikanischen Schweinepest erhalten sie im Internet unter folgenden Links:



Informationen vom Friedrich-Loeffler-Institut inklusive aktueller Ausbreitungskarten:

Afrikanische Schweinepest: Friedrich-Loeffler-Institut (fli.de)
 


FAQs zur ASP vom Friedrich-Loeffler-Institut:

Informationen des FLI: FAQ Afrikanische Schweinepest, Stand 03.12.2020 (openagrar.de)




Informationen zur ASP vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft:

BMEL - Tierseuchen - Afrikanische Schweinepest (ASP): Informationen zu Fällen in Deutschland bei Wildschweinen
 



Hinweise für Landwirte zum Schutz vor Tierseuchen vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft:

BMEL - Publikationen - Schutz vor Tierseuchen – was Landwirte tun können



Informationen zur ASP vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit:

Tiergesundheit: Afrikanische Schweinepest (ASP) (African swine fever) (bayern.de)

Informationen zur ASP-Früherkennung bei Schwarzwild:

Empfehlungen: ASP-Früherkennung - Was ist zu tun, wenn verendetes Schwarzwild gefunden wird? (openagrar.de)



Hinweise zur Gewinnung von Blutproben bei erlegtem Schwarzwild:

Hinweise zur Gewinnung von Blutproben bei erlegtem Schwarzwild - Schweinepest - und AK-Monitoring (bayern.de)





Hinweise zur Probenentnahme bei verendetem und auffällig erlegtem Schwarzwild:

Hinweise zur Probenentnahme bei verendetem und auffällig erlegtem Schwarzwild - Schweinepest-Monitoring (bayern.de)
 



Untersuchungsantrag Wildschwein-Monitoring vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit:

Untersuchungsantrag Wildschweinmonitoring (bayern.de)

 

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AnsprechpartnerTelefonTelefaxZi-Nr.
Dr. Herr Knitz
Sachgebietsleiter
08342 911-211-559D 059
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Fachkundige Stelle
08342/911-213 od. 214

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