Meinungsumfrage zur Entsorgung von Leichtverpackungen

Wie zufrieden sind die Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer mit den Entsorgungsmöglichkeiten im Landkreis Ostallgäu? Wollen sie Leichtverpackungen wie Joghurtbecher, Nudelfolien und Shampooflaschen weiterhin beim Wertstoffhof abgeben oder lieber von zu Hause abholen lassen? 

Eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens L.Q.M aus Mainz gibt Antworten auf diese und weitere Fragen rund um das Thema Abfallentsorgung im Landkreis Ostallgäu.

Hier die wichtigsten Ergebnisse:

 

  • 87 % der Bürgerinnen und Bürger sind mit den Entsorgungsmöglichkeiten im Landkreis zufrieden, die Hälfte ist sogar sehr zufrieden. 

 

  • Besonders hoch ist die Zufriedenheit mit den Entsorgungsmöglichkeiten für Hausmüll, Sperrmüll, Biomüll, Gartenabfälle, Papier und Glas. Im Vergleich zu anderen Landkreisen erreicht das Ostallgäu  überdurchschnittliche Werte (>88 Prozent).

 

  • Etwas weniger zufrieden sind die Bürgerinnen und Bürger mit der Entsorgung von Kunststoffmaterialien und Leichtverpackungen. Hier liegt die Zufriedenheit mit 80 Prozent beziehungsweise 78 Prozen unter dem Durchschnitt aller von L.Q.M befragten Städte und Landkreise. 

 

  • Trotzdem spricht sich nur die Hälfte der Befragten dafür aus, dass Kunststoffverpackungen künftig in einer Gelben Tonne gesammelt und von zu Hause abgeholt werden. 33 Prozent der Befragten möchten das bisherige System beibehalten, das heißt, Leichtverpackungen weiterhin im Grünen Sack zum Wertstoffhof bringen, 16 Prozent sind unentschieden.

 

  • Dass ein vergleichsweise hoher Anteil der Bevölkerung am Bringsystem für Leichtverpackungen festhalten möchte, steht in Zusammenhang mit den geringen Entfernungen zu den Wertstoffhöfen und dem sehr guten Service vor Ort. Dies gaben rund 90 Prozent der Befragten an.

 

  • Die Meinungsforscher fanden außerdem heraus, dass 65 Prozent der Bürgerinnen und Bürger mindestens alle 14 Tage einen Wertstoffhof besuchen. Fast alle (96 Prozent) nutzen dafür ein Auto. Nur rund ein Drittel der Wertstoffhofbesucher verbindet die Fahrt zum Wertstoffhof mit anderen Erledigungen.

Die vom Landkreis beauftragte Studie erfüllt sämtliche wissenschaftliche Anforderungen. Die Fehlerquote, die sich durch die Hochrechnung aus tausend Interviews ergeben könnte, liegt bei weniger als drei Prozent!




 

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