Blauzungenkrankheit/BTV

Der Rems-Murr-Kreis hat am 20.02.2019 den Ausbruch der Blauzungenkrankheit durch Nachweis des BT-Virus Serotyp 8 in einem rinderhaltenden Betrieb bekanntgegeben.
 
Gemäß Tierseuchenrecht muss um von der Blauzungenkrankheit betroffene Betriebe ein Sperrgebiet von 150 Kilometer Radius ausgewiesen werden. Hierdurch wird das bestehende Sperrgebiet im Regierungsbezirk Schwaben, das bislang die Landkreise Lindau, Oberallgäu, Neu-Ulm, Günzburg, die Städte Kempten, Memmingen sowie Teile der Landkreise Unterallgäu, Dillingen und Donau-Ries umfasst, weiter nach Osten ausgedehnt und betrifft nun auch Gemeinden des Landkreises Ostallgäu. 


Die Blauzungenkrankheit (Bluetongue disease, BT) gilt als anzeigepflichtige Tierseuche und wird durch einen Virus (Bluetongue-Virus, BTV) verursacht. Es sind mehrere Serotypen dieses Virus bekannt, die unterschiedlich regionaler Ausbreitung auftreten. Empfänglich für die Blauzungenkrankheit sind Schafe, Ziegen, Rinder und Kamelartige sowie weitere (Wild-) Wiederkäuer. Die Übertragung erfolgt über blutsaugende Steckmücken (Gnitzen der Gattung Culicoides). Eine Ansteckung durch direkten oder indirekten Tierkontakt sowie über Personen oder Gerätschaften findet nicht statt. Die Symptome sind unter anderem Fieber, Lahmheit, offene Stellen im Maul, an Klauen und Euter, Absondern von der Herde, Inaktivität sowie Milchleistungsrückgang. Vor allem beim Schaf sind schwerwiegende Verläufe mit einer Sterblichkeitsrate mit bis zu 30 % zu beobachten. Bei Rindern sind die Symptome in der Regel weniger ausgeprägt und die Anzeichen einer Infektion beschränken sich meist auf schwaches Fieber, Milchrückgang und Aborte. Für den Menschen und für Nicht-Wiederkäuer besteht keine Gefährdung. Der Verzehr von Milch- und Fleischprodukten ist unbedenklich.

Weiterführende Informationen/Links:

» Informationen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zur Blauzungenkrankheit
» FAQs zur Blauzungenkrankheit durch das LGL
» Weiterführende Informationen zur Blauzungenkrankheit durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
» Weiterführende Informationen zur Blauzungenkrankheit durch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI)

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